We Are What We Do
Büro 1.OG Arkonahöfe, Aufgang
B
Wollinerstr. 18/19, 10435 Berlin
Tel: +49-(0)30-47 37 49 99,
Fax: +49-(0)30-28 47 85 26
Net: www.wearewhatwedo.de/
Mail: schule@wearewhatwedo.de
We Are What We Do richtet sich an jeden Menschen und bietet zudem ein Lehrmaterial, das in der Sek I + II eingesetzt werden kann.
We Are What We Do will möglichst viele Menschen dazu inspirieren, dass sie mit vielen kleinen täglichen Handlungen die Welt verändern - ganz im Sinne des aus dem Nachhaltigkeitsdiskurs bekannten Mottos "Global denken - lokal handeln".
We Are What We Do ist eine Kampagne, ein Buch und ein Lehrmaterial für eine nachhaltige Entwicklung.
Die Kampagne wurde 2004 in Großbritannien ins Leben gerufen.
Das Buch enthält 50 Aktionsvorschläge, mit denen jeder einzelne Mensch zu einer nachhaltigen entwicklung beitragen kann, z.B.:
Die Aktionsvorschläge sind klar verständlich und weitestgehend auch einfach umzusetzen. Auf sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Ebene können jedermann und jedefrau damit die Welt etwas lebenswerter und nachhaltiger machen. Das Buch ist sympathisch & mit der nötigen Portion Selbstironie gestaltet, so dass die Aktionsvorschläge nicht als Belehrungen daher kommen. Jeder Aktionsvorschlag wird kurz erläutert, weitergehende Internetadressen werden angeboten.
Das Lehrmaterial ist wenige Seiten knapp gehalten es zielt darauf, dass die Schüler einzelne Aktionsvorschläge umsetzen, ihre Aktionen öffentlich machen (über die Projekthomepage) und reflektieren.
Für den Einstieg werden einige der Aktionsvorschläge aus dem Buch (mit einer kurzen Begründung) wieder aufgegriffen. Didaktisch gut gelungen sind die kleinen Aufgaben, die dann jeweils unter dem Stichwort "Hier und Jetzt" angefügt werden. Damit können die Schüler in Kleingruppen sofort aktiv werden, ins Gespräch kommen, etwas über die Hintergründe der Aktionsvorschläge herausfinden und sich somit auf ihre eigenen Aktionen vorbereiten.
Für die Auswertung wird eine Tabelle angeboten, in welche die Klasse die umgesetzten Aktionen und die damit erzielten Wirkungen eintragen kann.
Kann (sollte) Bildung für Nachhaltigkeit darauf abzielen, konkrete Alltagshandlungen bei den Lernenden zu bewirken? Oder wird dabei nicht bereits die Grenze zur Indoktrination überschritten, bzw. wäre eine solche Zielstellung nicht sowieso unrealistisch?
Ich meine, der Einsatz von We Are What We Do in der Schulbildung sollte auf die Reflexion nachhaltigen Handelns zielen. Hierfür bietet We Are What We Do vielfältige Ansatzpunkte. Anhand (selbst) ausgewählter Aktionsvorschläge können Schüler z.B. folgende Fragen bearbeiten:
Ein Vorteil von We Are What We Do ist, dass die Aktionsvorschläge weitehend für alle Altersgruppen verständlich und praktikabel sind. Die für die Schule notwendige Anpassung an die konkrete Altersstufe der Schüler kann daher vom Lehrer über die Reflexionsaufgaben vorgenommen werden; jüngere Schüler erhalten dementsprechend weniger / einfachere Reflexionsaufgaben als ältere.
In dem Original-Unterrichtsmaterial von We Are What We Do ist diese Reflexion bislang noch nicht so weit ausgebaut, hier wäre eine Weiterentwicklung des ansonsten sehr empfehlenswerten Materials wünschenswert.
Der Arbeitsbereich "Agenda 21 und Bildung für nachhaltige Entwicklung" auf umweltschulen.de entstand in Kooperation mit dem Fernstudiengang Umwelt&Bildung der Universität Rostock.