Bildung
für nachhaltige Entwicklung hat viele inhaltliche und methodische
Aspekte. Schülerinnen und Schüler in unseren Schulen erforschen
den Ressourcenverbrauch ihrer Schule, die Lernbedingungen von Mitschülern
mit Körperbehinderungen oder die Auswirkungen des Lärms auf
ihre Konzentrationsfähigkeit. Lehrer ermuntern ihre Schüler,
Unterrichtseinheiten oder Projekttage zu bewerten und unterstützen
sie bei der Auseinandersetzung mit kommunalen Verkehrsproblemen. Die von
den Schüler/innen gewonnenen Erkenntnisse dienen dazu, Veränderungen
in den Schulen anzustoßen.
Mit dieser Herangehensweise und mit den dabei gewählten thematischen Schwerpunkten setzen die Schulen das in der Agenda 21 beschriebene Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung im Kleinen um. Nach dem Motto „Global denken, lokal handeln“ tragen diese Projekte konkret dazu bei, in den Schulen Ressourcen einzusparen, nachhaltiger und fairer zu wirtschaften, soziale Probleme zu bearbeiten und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Planungs- und Entscheidungsprozessen zu fördern.
So zu lernen bedeutet nicht, dass die Fachlichkeit verloren geht: Diese wird vielmehr in für die Schüler/innen relevante Zusammenhänge eingebettet und gewinnt somit an Bedeutung. Gleichzeitig erwerben die Schüler/innen Kompetenzen zur Gestaltung einer nachhaltigen Gesellschaft.
Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl von Projekten vor.
Diese vielfältigen Projekten werden von methodischen Überlegungen getragen, die wir Ihnen im Bereich Methoden näher vorstellen.