Kriterien für die Bewertung

Um die direkten und indirekten Umweltaspekte beurteilen zu können, wird ein Bewertungskonzept mit zwei Dimensionen – Handlungsrelevanz und Steuerungspotenzial – eingesetzt. Die erhobenen Daten und Informationen werden anhand von festgelegten Kriterien überprüft und hinsichtlich der beiden Dimensionen eingestuft.

Im Hinblick auf die Handlungsrelevanz erfolgt die Einstufung entsprechend der ökologi-schen Bedeutung und weist somit auf die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs hin:

  1. besonders bedeutender Umweltaspekt, hohe Handlungsrelevanz,
  2. durchschnittlich bedeutender Umweltaspekt, mittlere Handlungsrelevanz,
  3. nach vorliegendem Kenntnisstand wenig bedeutender Umweltaspekt, geringe Hand-lungsrelevanz.

Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass die Umweltauswirkungen des Berufskollegs so-wohl quantitativ als auch qualitativ im Wesentlichen – nur der Aspekt Umweltbildung fällt hier aus dem Rahmen – denen eines Dienstleistungsunternehmen entsprechen. Gemessen an den Auswirkungen eines Industrieunternehmens müssen sie daher als deutlich geringer ein-geschätzt werden.

Des Weiteren wird das Steuerungspotenzial entsprechend den Möglichkeiten, auf Umweltaspekte Einfluss zu nehmen, beurteilt. Diese zweite Dimension wurde ebenfalls in eine dreistufige Skala unterteilt:

  1. hohes Steuerungspotenzial,
  2. mittleres Steuerungspotenzial,
  3. geringes Steuerungspotenzial.

Im nachfolgenden Kapitel wird die Bewertung der Umweltaspekte im Einzelnen dargestellt. Die Grafik zeigt die Bewertung der Umweltaspekte auf einen Blick.

weiter: Bewertung der Umweltaspekte

 
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© Berufskolleg Neuss Stand: 12.05.2006