Gesamtschule Schwerte - Öko-Audit 1997: Abfall
Schwachstellen
- Die Gesamtschule Schwerte bezahlt im Jahr ca. 31.500,- DM für die
Abfallentsorgung. Davon entfallen bis zu 8.500,- DM auf die Abfuhr leerer
Müllbehälter während der Ferien sowie gut 400,- DM auf einen
nicht mehr existierenden 120-l-Behälter.
- Mindestens 2/3 des Abfallvolumens entfallen auf verwertbare Stoffe in der
Prioritätenfolge Papier, Kunststoff- und Verbundverpackungen, Glas und
Metalldosen. Von der finanziellen Seite her betrachtet, bezahlt die Schule
derzeit mehr als 15.000,- DM pro Jahr für die Vernichtung (Verbrennung
bzw. Deponierung) von Wertstoffen.
- Die von der Abfallsatzung vorgeschriebene Pflicht zur getrennten Sammlung
verwertbarer Stoffe (Papier, Glas) wird nicht erfüllt. Die derzeitige
Entsorgung von Chemikalien entspricht zwar dem Sinn, nicht aber nicht den
Vorschriften der Abfallsatzung.
Abfallaufkommen und Kosten - Schülerdiagramm
Die Schüler haben die Daten ohne Berücksichtigung der Ferien hochgerechnet,
daher stimmen die Zahlenangaben nicht mit denen oben im Text überein.
Die Gesamtaussage ist jedoch dieselbe
Umweltziele und Umweltprogramm
Ziel: Reduzierung des Restmüllaufkommens um 50 %
Maßnahme |
Termin |
verantwortlich |
Mittel |
Getrenntsammlung von Altpapier, Kunststoff- und Verbundverpackungen
sowie Blechdosen. |
Sammelsyst em bis Ende 1998 etablieren.
Zielvorgabe sollte für 1999 gegenüber 1997 gelten.
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Lehrer
Umweltmanager, unterstützt durch Umwelt-AG |
Motivierung und Einweisung der Schüler als wichtigste
Voraussetzung für das Gelingen.
Abstimmung mit Stadt und Entsorger. Beschaffung von Sammelgefäßen
für die Klassenräume (Kosten?).
Einweisung der Reinigungskräfte (Mehrkosten für Mehraufwand?)
sowie des Hausmeisters.
Schulinterne Öffentlichkeitsarbeit. |
Ziel: Reduzierung der Abfallgebühren um mindestens 50 % (16.000,-
DM/a)
Maßnahme |
Termin |
verantwortlich |
Mittel |
sofern möglich: Gebührenberechnung korrigieren
(Ferien berücksichtigen) |
Juni 1998 |
Umweltmanager |
Abfallaufkommen in Ferien untersuchen.
Abstimmung mit der Stadt.
Kosten: keine. |
Zahl der Restmüllbehälter reduzieren, sobald
die Getrenntsammlung eingerichtet ist. |
spätestens ab Anfang 1999 |
Umweltmanager |
Abstimmung mit der Stadt.
Kosten: keine. |
Ziel: Ordnungsgemäße Entsorgung von Chemikalien entsprechend
der Abfallsatzung
Maßnahme |
Termin |
verantwortlich |
Mittel |
Anschluss an die Sonderabfallsammlung der Stadt (sofern
möglich); ansonsten Anlieferung zu den vorgeschriebenen
Entsorgungsanlagen
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bis Ende 1998 |
Chemielehrer
Umweltmanager |
realisieren die Entsorgung
Abstimmung mit Stadt, Arbeitsanweisungen. Kosten: Bei Nutzung
der kommunalen Sammlung: keine. Bei eigener Anlieferung: nicht
bekannt. |
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Umsetzung
Inwieweit diese Ziele erreicht wurden, ist im Kapitel
Abfall der Umwelterklärung 2001 beschrieben.
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