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Unesco-Dekade

Eine kleine Chronik - 2003

Winter 2002/2003

Zeit für Planungs- und Verwaltungsarbeiten. Die Ideen für das neue Jahr müssen zu Projekten ausformuliert, Fördermittel müssen beantragt werden.

Das Jahr 2003 beginnt dabei für viele Stralsunder Vereine äußerst kritisch: Aufgrund der schwierigen Haushaltslage sollen Fördermittel für die Jugendarbeit erst nach Verabschiedung des kommunalen Haushalts ausgezahlt werden - also irgendwann ab Frühjahr. Kaum ein Verein kann so lange die Gehalts- und Sachkosten vorstrecken. Nach öffentlichen Protesten gibt es eine Zwischenlösung: 60% der beantragten Fördersummen werden schon ausgezahlt, der Rest nach Verabschiedung des Haushaltes (ab Mai).

Februar 2003

Am 28. Februar 2003 übergibt das Kreisdiakonische Werk das Blockhaus - erbaut von einer Gruppe junger Männer, die auf diese Weise einen Start in Ausbildung und Berufsleben schaffen wollen.

Ein paar Kleinigkeiten werden in den nachfolgenden Wochen noch fertiggestellt, und dann können wir beginnen, uns einzurichten.

Frühjahr 2003

Die ersten warmen Tage nutzen wir, um den Platz aufzuräumen und einen Garten einzurichten.

Juni 2003

Erster Höhepunkt in der Saison 2003 ist die Umwelt-Ralley, die anlässlich des Weltumwelttages am 2. Juni auf dem Platz stattfindet. Die Idee dazu stammt vom StAUN, in die Vorbereitung und Durchführung wurden viele Partner mit einbezogen.

Und es wurde ein schöner Tag mit gutem Wetter, vielen Kindern (Schulklassen)...

... die kleine und größere Umwelt-Herausforderungen bewältigten...

Juli 2003

Am 1.-5. Juli bleibt der Platz geschlossen: Wir sind auf dem Markt im "Jugendzelt" zu finden. Mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion machen die freien Träger der Jugendarbeit gemeinsam auf ihre Angebote und ihre Nöte angesichts der schleppenden Unterstützung (siehe weiter oben unter Winter 2002/2003) aufmerksam. Eine gute Aktion mit großer Resonanz.

Spätsommer und Herbst 2003

Der September beginnt erfreulich: Im Rahmen unseres Garten-Projektes Coreopsis-Mädchenauge können wir eine neue Personalstelle schaffen. Ein Kollege betreut jetzt vollzeit den Hüttenbauplatz & die Werkstatt, ein zweiter unterstützt ihn an zwei Tagen pro Woche. Eine Kollegin ist für das Gartenprojekt zuständig. Ein älterer Herr schenkt uns viele Stunden seiner Freizeit und hilft überall, wo er gebraucht wird. Jetzt sind wir endlich so weit, dass wir tagtäglich die Kinder betreuen können und nebenbei noch genug Kraft vorhanden ist, um auch neue Ideen zu finden und umzusetzen.

Zudem gibt es hilfreiche Partner. Im September bauen wir gemeinsam mit Steffen Mau vom Gutshaus Garvensdorf einen Backofen aus Lehm.


Idylle beim Lehmbau


Flechtarbeiten mit Weiden:
Die Kuppel des Ofens entsteht.


Einige Zeit später: Ein kräftiges Feuer brennt im Ofen.
Wenn es heruntergebrannt und der Ofen heiß ist, wird gebacken.

 

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