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Unesco-Dekade

Luftqualität in Klassenräumen

Schlechte Luft macht müde - keine gute Voraussetzung für den Unterricht. "Schlechte Luft" ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren. Mit unserer Atmung verbrauchen wir Sauerstoff und geben CO2 (Kohlendioxid) und Wasserdampf ab. Weitere Körperausdünstungen sowie flüchtige Stoffe aus Kosmetika, aus der Kleidung, aus Büromaterialien und im ungünstigen Falle auch aus den im Raum verbauten Materialien sammeln sich in der Raumluft an.

Um Abhilfe zu schaffen, muss gelüftet werden. Damit aber entweicht in der kalten Jahreszeit wertvolle Wärmeenergie aus dem Gebäude, die Heizung muss neue Wärmeenergie bereitstellen, und das ist mit Kosten verbunden und belastet das Erdklima.

Es liegt daher nahe, dass eine sinnvolle Balance zwischen einer guten Raumluft und einem vertretbaren Energieverbrauch gefunden werden muss. Doch woran können Sie sich orientieren?

Als Leitgröße für die Beurteilung der Raumluft eignet sich die CO2-Konzentration - dies aber nicht, weil CO2 das wichtigste vom Menschen verursachte Treibhausgas ist. Der Grund ist vielmehr: diese steigt in jedem Raum, der mit vielen Menschen bevölkert ist, deutlich an, und sie kann relativ einfach gemessen werden.

Der CO2-Konzentration in Innenräumen sollte 1.000 ppm (0,1 Volumen %) möglichst nicht überschreiten; der vom UBA festgelegte Richtwert für Klassenräume liegt bei 1.500 ppm (0,15 Volumen %).

Mit geeigneten Messgeräten können Sie und Ihre Schüler die CO2-Konzentration der Raumluft messen, Sie wissen dann, wann wieder gelüftet werden muss. Wenn Sie dann kurz und kräftig lüften ("Stoßlüften"), hält sich der Energieverlust einigermaßen in Grenzen. Oder Sie haben eine automatische Lüftungsanlage, die Ihnen diese Arbeit abnimmt...

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Die Erstellung dieser Webseite wurde zudem gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern als Maßnahme der Umweltbildung, -erziehung und -information von Vereinen und Verbänden