Liebe Schülerinnen und Schüler,
bereits heute sind viele Tiere und Pflanzen durch menschlichen Siedlungsdruck, Zerschneidung von Landschaften, Verbauung der Fließgewässer gefährdet. Die Folgen des Klimawandels verstärken diese Faktoren zur Gefährdung der Biodiversität noch.
Die Klimaerwärmung und
die intensive Landnutzung bedrohen bereits heute einige der
größten Wunder der Natur in den Alpen in Österreich: Äschen
und Bachforellen, Birkhühner und Schneehasen,
aber auch Auwälder und viele Alpenpflanzen sind bereits heute
selten.
Neuen Studien zu Folge wird die Temperatur in den Alpen bis 2100 um 5 °C zunehmen. Das bringt vor allem für die Wälder, die Flüsse und die Tierwelt der Alpen einen hochgradigen Klimastress. Negativ betroffen sind vor allem die an kühle Lebensräume angepassten Tiere und Pflanzen der Alpen.
Die Wissenschaftler sind sich einig, dass gegen die Auswirkungen des Klimawandels vor allem mehr natürliche Vielfalt bzw. eine nachhaltige Nutzung der Ökosysteme hilft, denn aktuelle Studien bestätigen, dass es vor allem die schlecht angepassten und „unnatürlichen“ Lebensräume sind, die durch klimatische Stressfaktoren geschädigt werden können.
Die einzige wirksame Gegenmaßnahme zur Klimaerwärmung ist die Senkung des Ausstoßes an Treibhausgasen.
Wir Menschen spielen eine Schlüsselrolle für die Entwicklung der Artenvielfalt und die Nachhaltigkeit der Ökosysteme, daher braucht die Natur die Unterstützung von UNS ALLEN!
Mag. Christine Radler
WWF Austria
Education for sustainable development
Brixnerstraße 4/9
A-6020 Innsbruck
Homepage: www.wwf.at

Klimadetektive
ist ein Projekt des Umweltbüro Nord e.V. (www.umweltschulen.de/umweltbuero).
Klimadetektive wird gefördert von CO2NTRA - Eine Klimaschutz-Initiative der SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG. www.contra-co2.de
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