Das Thema Klimaschutz ist im Unterricht angekommen, nicht aber im Schulalltag. - So lassen sich die Ergebnisse einer Umfrage, die das Umweltbüro Nord e.V. unter LehrerInnen durchgeführt hat, etwas spitz auf den Punkt bringen.
Die Umfrage wurde im Rahmen der Fachtagungen der mathematisch-naturwissenschtlichen Fächer („MNU-Tagungen“) in mehreren Bundesländern durchgeführt. Die Ergebnisse erheben nicht den Anspruch, für alle deutschen Schulen repräsentativ zu sein, sie bieten aber ein interessantes Meinungsbild.
Die Mehrheit der befragten LehrerInnen bestätigte, den Klimaschutz in seinem (ihrem) Unterricht zu behandeln und dabei z.B. auch den globalen Charakter des Klimawandels, die Beziehungen zum persönlichen Lebensstil und innovative Technologien des Klimaschutzes zu vermitteln. Die politische Dimension des Klimaschutzes wird in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern hingegen weniger stark vermittelt.
Die Auswirkungen ihrer Bildungsarbeit beurteilen die LehrerInnen überwiegend optimistisch; nach der Meinung der Befragten kennen viele Schüler am Ende ihrer Schulzeit z.B. wichtige Treibhausgase sowie auch persönliche Handlungsmöglichkeiten zum Klimaschutz. Die Vermittlung von Handlungskompetenzen – durch den Einsatz dafür geeigneter Methoden – schätzte eine Mehrheit der LehrerInnen allerdings als Defizit in ihrer eigenen Bildungsarbeit ein.
Kritisch ist noch immer die Integration des Klimaschutzes in den Schulalltag. Nur wenige Lehrer wissen, wie viel Geld ihre Schule für Energie ausgibt; nur wenige Schulen beteiligen sich an „Fifty/fifty“ oder einem vergleichbaren Anreizsysten zum Ressourcensparen (beides wären Voraussetzungen, die Ökonomie als zusätzliche Motivationsebene zum Klimaschutz zu aktivieren). Nur ca. die Hälfte der Befragten wusste, welche Kollegen das Thema Klimaschutz in anderen Fächern behandeln (das wäre eine elementare Voraussetzung für eine Fächer übergreifende Behandlung des Themas). Nur wenige Befragte gaben an, dass es in ihrer Schule ein spezielles Umwelt-Team gibt (das wäre Keimzelle für ein aktives Umweltmanagement).
Die insgesamt 20 Fragen umfassende Umfrage wurde vom Umweltbüro Nord e.V. im Rahmen der Kampagne "Klimadetektive" durchgeführt. Die Kampagne "Klimadetektive" will Schulen mit den Klassen 5-10 für den Klimaschutz gewinnen, sie wird gefördert von CO2NTRA - Eine Klimaschutz-Initiative der SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG.
Die Website zur Kampagne ist www.umweltschulen.de/klima.
Die Umfrage wird unter www.umweltschulen.de/klima/klimawaage.html ausführlicher
vorgestellt.
Kontakt: Tilman Langner, Umweltbüro Nord e.V., Badenstraße 45, 18439
Stralsund, Mail: tilman.langner@umweltschulen.de
(Diese Meldung wurde an ca. 35 Fachinformationsdienste - Print - bzw. Online - für Umwelt & Bildung verteilt.)
Strahlsund: Der Bundesverband der Stromfresser, Hitzköpfe und Kernspalter e.V. warnt vor einer neuen gefährlichen jugendlichen Subkultur: Sogenannte „Klimadetektive“ treiben in deutschen Schulen ihr Unwesen.
Unter dem Deckmantel eines vorgeblichen Interesses am Unterrichtsgeschehen recherchieren Klimadetektive, was Energie ist und wie wir sie nutzen. Sie ermitteln gegen die guten traditionellen Bräuche, Klassenräume auf angenehme 25°C zu heizen und das Licht bis weit in den Nachmittag hinein brennen zu lassen. Sie propagieren die wachstumsfeindliche Idee des „Energiesparens“ und begründen dies mit einem angeblich drohenden Klimawandel. Zudem behaupten sie, dass auch Schulen die Energie von Sonnenstrahlung und Wind nutzen könnten – obwohl laut Schulgesetz der Unterricht auch bei bewölktem Himmel stattfindet. Damit nicht genug – die Klimadetektive versteigen sich sogar zu der Behauptung, dass Schulen auch mit der Pausenversorgung, dem Papierverbrauch oder den täglichen Schulwegen das Klima beeinflussen würden und dass auch diese Bereiche des Schullebens verändert werden müssten.
Für besonders bedenklich hält es der Bundesverband der Stromfresser, Hitzköpfe und Kernspalter e.V., dass es offenbar Lehrer gibt, die ihre Schüler gezielt auf diese Irrwege leiten. Sie nutzen – angebliche – Hintergrundinformationen, Lehrmaterialien und guten Beispiele aus Schulen, die auf der Website www.umweltschulen.de/klima verbreitet werden.
Der Bundesverband der Stromfresser, Hitzköpfe und Kernspalter e.V. warnt eindringlich davor, diese Website zu besuchen. Er kritisiert den Drahtzieher der Aktion – das Umweltbüro Nord e.V. aus Stralsund – scharf und fordert dieses auf, die bereits angekündigte Broschüre „Klimadetektive in der Schule“ nicht auf den Markt zu bringen.
Angebote für Redaktionen:
Kontakt: Umweltbüro Nord e.V., Tilman Langner, Badenstraße 45, 18439 Stralsund, Tel.: 03831-703838, Mail: tilman.langner@umweltschulen.de
(Diese Meldung wurde über den Pressedienst PUR an ca. 2.500 Redaktionen / Journalisten verteilt.)
Eine Schülergruppe am Gymnasium Bad Essen hat eine Demonstrationsanlage entwickelt, um Mitschüler und Lehrer über die Funktion von Thermostatventilen aufzuklären. Düsseldorfer Schulen sparen durch intelligentes Verhalten 520 t CO2 pro Jahr; von den „nebenbei“ mit eingesparten Kosten in Höhe von 100.000 Euro stellt ihnen die Stadt 50% für Umweltschutzmaßnahmen und die Verbesserung ihrer Schulqualität zur Verfügung. In verschiedenen Orten in Deutschland pflanzen Schüler Bäume, um CO2 zu binden und so dem Klimawandel entgegen zu wirken.
Zwar ist die Lage kritisch: Die globale Durchschnittstemperatur steigt seit dem Beginn der Industrialisierung an. Obwohl der Mensch als Verursacher ausgemacht ist und obwohl inzwischen bekannt ist, dass ein weiterer deutlicher Temperaturanstieg die menschliche Zivilisation existenziell gefährdet, ist die notwendige Kehrtwende bislang nicht vollzogen.
Dennoch zeigen diese Beispiele: Der Klimaschutz ist kein Thema, dem man alleine mit Katastrophenmeldungen gerecht wird. Im Gegenteil: Hier können wir den vorausschauenden Umgang mit unserer Erde als eine attraktive und spannende Aufgabe wahrnehmen, die jedermann angeht und von der letztlich auch (fast) jeder profitieren kann.
Mit der Kampagne „Klimadetektive“ will das Umweltbüro Nord e.V. Schulen beim Klimaschutz unterstützen. Dazu werden Hintergrundinformationen, Praxisbeispiele und Arbeitsmaterialien im Internet und als Broschüre bereitgestellt. Erste Bausteine wurden bereits unter www.umweltschulen.de/klima veröffentlicht; weitere folgen bis zum Sommer 2009.
Das Umweltbüro Nord e.V. sucht noch Schulen, die sich auf pfiffige Weise für den Klimaschutz engagieren und ihre Erfahrungen weitergeben möchten. Wer entsprechendes Text- oder Bildmaterial bereitstellen möchte oder Rückfragen hat, wende sich an das Umweltbüro Nord e.V., Tilman Langner, Badenstraße 45, 18439 Stralsund, Tel.: 03831-703838, Mail: umweltbuero.nord@t-online.de.
Die Kampagne „Klimadetektive“ wird von der Klimaschutzinitiative
CO2NTRA und vom Land Mecklenburg-Vorpommern als
Maßnahme der Umweltbildung, -erziehung und -information von Vereinen
und Verbänden gefördert.
Kontakt: Umweltbüro Nord e.V., Tilman Langner, Badenstraße 45, 18439 Stralsund, Tel.: 03831-703838, Mail: umweltbuero.nord@t-online.de
(Diese Meldung wurde über den Pressedienst PUR an ca. 2.500 Redaktionen / Journalisten verteilt.)
Die Klimaschutzinitiative CO2NTRA stellt Fördermittel für Klimaschutz-Projekte mit folgenden Schwerpunkten bereit:
Bewerbungsschluss ist der 11.07.2008.
Kontakt:
CO2NTRA
c/o SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
Postfach, 67005 Ludwigshafen
Tel. 0800/501 7 501
info@contra-co2.de
www.contra-co2.de
Im Jahr 2007 hat CO2NTRA u.a. das Projekt Klimadetektive des ANU-Mitglieds T.Langner/Umweltbüro Nord e.V. aus Stralsund gefördert ( www.umweltschulen.de/klima ).
(Diese Meldung wurde im ANU Infodienst Umweltbildung publiziert.)
Die Klimaschutzinitiative CO2NTRA stellt Fördermittel u.a. für Umweltorganisationen oder Schulen bereit für energetisches Bauen und Modernisieren bzw. klimaneutrales Handeln. Infos & Kontakt: SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG, Postfach, 67005 Ludwigshafen, Tel. 0800 5017501, info@contra-co2.de, www.contra-co2.de.
(Diese Meldung wurde im Agenda-Newsletter des LUNG Mecklenburg-Vorpommern publiziert.)
Der Online-Informationsdienst www.umweltschulen.de wird am 20.2.2008 als offizielles Projekt im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2008/2009 ausgezeichnet.
Bereits in der Periode 2006/2007 hatte www.umweltschulen.de diese Auszeichnung errungen. „Ich habe das damals als Ermutigung angesehen, den Informationsdienst zielstrebig weiter zu profilieren“, sagt der Herausgeber, Tilman Langner. Dieses Vorhaben hat er überzeugend umgesetzt. Die Besucher finden jetzt u.a. einen eigenständigen Bereich zur Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Präsentationen von Modellschulen, welche auf hervorragende Weise Umweltbildung bzw. Bildung für nachhaltige Entwicklung umsetzen. Internationale Beispiele werden vorgestellt; der in Kooperation mit der ANU Mecklenburg-Vorpommern erarbeitete Umweltbildungsführer oder die Präsentation der Umweltbibliothek Stralsund bedienen aber auch die regionale Ebene.
Mit einen Newsletter sowie durch regelmäßige Pressearbeit wurde www.umweltschulen.de weiter bekannt gemacht. Das hat sichtbare Erfolge, denn der 1999 gegründete Informationsdienst konnte bei konventioneller Zählweise im Jahr 2007 mehr als 500.000 Besucher und 1.100.000 Seitenabrufe verzeichnen.
Auch in Zukunft will Tilman Langner den umweltschulen.de neue Bausteine hinzufügen. Im Mittelpunkt steht dabei gegenwärtig die Kampagne „Klimadetektive“, mit welcher Schulen für den Klimaschutz gewonnen werden sollen. „Ich freue mich sehr, dass ich dafür mit der Klimaschutzinitiative CO2NTRA einen starken und engagierten Förderpartner gewinnen konnte“, betont Langner. „Und ich danke allen Partnern herzlich, die zu dem bisherigen Erfolg von www.umweltschulen.de beigetragen haben.“
Kontakt: Umweltbüro Nord e.V., Tilman Langner, Badenstraße 45, 18439 Stralsund
(Diese Meldung wurde über den Pressedienst PUR an ca. 2.500 Redaktionen / Journalisten verteilt.)
Ludwigshafen/Mannheim. Spurensuche im Zeichen des Klimaschutzes: Die Idee der Umweltbüro Nord e.V., Maßnahmen zum Aufspüren von Energieeinsparmöglichkeiten an Schulen zu entwickeln, wurde am Dienstag, 20. November 2007, in Mannheim von der Klimaschutz-Initiative CO2NTRA ausgezeichnet. Das Konzept: Die Broschüre „Umweltschutz in Schulen“ und das Internetportal www.umweltschulen.de mit Unterrichtskonzepten sowie praktischen Beispielen, ermöglichen es Schülern und Lehrern, die Umweltauswirkungen ihrer Schule zu erfassen, zu bewerten und wirksam zu optimieren. Die Erfahrung des Umweltbüros zeigt, dass allein durch intelligentes Handeln der Energieverbrauch um rund 10% gesenkt werden kann. Die CO2NTRA-Jury, die aus einem zehnköpfigen, wissenschaftlichen Beirat besteht, begründete in der Laudatio ihre Entscheidung so: „Das Projekt „Klimadetektive“ gibt mit seinem ganzheitlichen Ansatz Hilfe zur Selbsthilfe, indem es Klimaschutz geschickt in bestehende Strukturen einbindet. Energiesparen wird nicht als Last sondern als Chance, für eine gesteigerte Lebensqualität dargestellt – und darauf kommt es an!“ CO2NTRA unterstützt das Projekt mit einem Teil des Förderetats von insgesamt 200.000 Euro.

Übergabe der Förderung: Michael Wörtler, Vorstandsvorsitzender SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG / Tilman Langner vom Umweltbüro Nord e.V. / Burkhard Fröhlich, Chefredakteur DBZ Deutsche Bauzeitschrift, Bauverlag BV GmbH / Jochen Ansel, Geschäftsführer der das Projekt begleitenden Marketingagentur RA&P Marketingkommunikation GmbH
Die Klimaschutz-Initiative CO2NTRA wurde im Januar 2005 von der Saint-Gobain Isover G+H AG gegründet und hat sich von März bis Juli 2007 auf die Suche nach Klimaschutz-Ideen begeben. Dieses Jahr im Fokus: Projekte mit pädagogischer Ausrichtung. Der zehnköpfige wissenschaftliche Beirat unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Seiler hat daher Projekte, die der Öffentlichkeit Methoden für den aktiven Klimaschutz aufzeigen oder das Bewusstsein für den Umweltschutz schärfen, bevorzugt. Aus zahlreichen Bewerbungen hatte der wissenschaftliche Beirat von CO2NTRA zehn Projekte gemeinnütziger Organisationen und Gruppen ausgewählt, die alle ein Ziel haben: Aktiv gegen die Erderwärmung an zu kämpfen und die Öffentlichkeit auf der Basis von pädagogischen Konzepten zum Mitmachen zu bewegen. „Die Anzahl der eingereichten Projekte war überwältigend! Seit Gründung der Initiative im Jahr 2005 ist die Bewerbungsanzahl stetig um ein Vielfaches des jeweiligen Vorjahres gestiegen. Das zeigt uns, dass sich immer mehr Menschen mit den Themen Klimawandel und Umweltschutz aktiv beschäftigen“, so Jürgen Hohmeier, Vorstand Marketing und Vertrieb der Saint-Gobain Isover G+H AG. „Mit unserer Klimaschutz-Initiative möchten wir als Unternehmen neben unseren Dämmstoffen, die durch die energiesparende Wirkung im Hochbau zum Klimaschutz beitragen, die Umwelt zusätzlich entlasten. Wir freuen uns sehr, die ausgewählten Projekte zu unterstützen und zu begleiten“, erklärt Hohmeier weiter.
Kurzinformation zu den weiteren Gewinnerprojekten:
Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:
RA&P Marketingkommunikation GmbH: Kerstin Rieger
König-Karl-Straße
10 ; 70372 Stuttgart
Tel (0711) 9 25 45-15 Fax (0711) 9 25 45-25
E-Mail: k.rieger@ra-p.com
Bitte senden Sie uns bei Abdruck ein Belegexemplar zu. Vielen Dank

Klimadetektive
ist ein Projekt des Umweltbüro Nord e.V. (www.umweltschulen.de/umweltbuero).
Klimadetektive wird gefördert von CO2NTRA - Eine Klimaschutz-Initiative der SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG. www.contra-co2.de
Die Erstellung dieser Webseite wurde zudem gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern als Maßnahme der Umweltbildung, -erziehung und -information von Vereinen und Verbänden