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Unesco-Dekade

Multimedia in der Umweltbildung

Fisbanks, Ltd - Hintergründe zu Fischfang und Nachhaltigkeit

Der lebendige Ozean

Das Buch schildert, wie die Menschen durch rücksichtslose Überfischung und wirtschaftliche Ausbeutung der Ozeane deren phantastische Tier- und Pflanzenwelt zerstören - und damit ihre eigene Nahrungsmittelversorgung gefährden. Er plädiert für eine neue Politik zum Schutz der Meere. Mischung aus Sach- und Lehrbuch.

Richard Ellis: Der lebendige Ozean. Nachrichten aus der Wasserwelt. Marebuchverlag, Hamburg 2006 518 S., 29,90 Euro.
Ausführliche Rezension: http://www.das-parlament.de/2006/25/DaspolitischeBuch/001.html

Meerespolitik der EU

Die Hoheitsgewässer der 25 Mitgliedstaaten der Europäischen Union nehmen eine größere Fläche ein als all ihre Festlandsgebiete. Die Küsten der europäischen Kontinente und seiner Inseln bilden zwei Drittel der EU-Außengrenzen. Doch vor allem stellen die europäischen Meere und die Küstenregionen einen gewaltigen Wirtschaftsraum dar: 40 Prozent des europäischen Bruttoinlandsprodukts werden an den Küsten erwirtschaftet, 90 Prozent des Außenhandels und 40 Prozent des Binnenhandels auf dem Seeweg abgewickelt. Europa stellt 40 Prozent der Welthandelsflotte und in seinen Seehäfen werden jährlich 3,5 Milliarden Tonnen Fracht umgeschlagen. Und an den Küsten erwirtschaftet die Tourismusbranche 72 Milliarden Euro. Die EU ist zudem der weltgrößte Absatzmarkt für Fischerzeugnisse, allein im Fischereisektor haben 526.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Aber die Meere liefern nicht nur Fisch: Die Nordsee ist weltweit eine der größten Quellen für Energie, Gas und Öl. Soweit die nackten Zahlen. Sie klingen beeindruckend und vermitteln eine recht gute Vorstellung von der Bedeutung, die das Meer für die Wirtschaft der EU spielt. Über die damit verbundenen Probleme, etwa im Umweltbereich, sagen sie allerdings wenig aus. Und hinter solchen Statistiken verbirgt sich ein wahrer Ozean von Geschichten über das Meer, seine Tier- und Pflanzenwelt und "seine" Menschen. Die Ausgabe 25/2006 der Zeitschrift "Das Parlament" will einige wenige dieser Geschichten erzählen.

Lesen: www.das-parlament.de/2006/25/Thema

Wochenzeitung "Das Parlament". Herausgeber: Deutscher Bundestag
E-Mail: redaktion.das-parlament@bundestag.de

Saubere Meere

Zum Schutz der europaeischen Meere hat die Europäische Kommission eine ehrgeizige Strategie vorgeschlagen. Sie soll den Zustand aller zur EU gehoerenden Meere bis zum Jahr 2021 entscheidend verbessern. Im Mittelpunkt steht der Schutz von Ressourcen fuer all jene Tätigkeiten, die von der Meeresumwelt abhängen. http://www.franzalt.com/index.php?pageID=6&news:oid=n3912&template=news_detail.html

Heiße Meere – leere Netze

24.11.2005: Neben der Überfischung macht der Klimawandel den Fischbeständen in aller Welt zunehmend zu schaffen. Ein neuer WWF Report zeigt, dass steigende Wassertemperaturen sowohl in den Ozeanen als auch in Flüssen und Seen die Fischbestände gefährden. http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n4093

Ozeane bald leer gefischt

Es stellt sich die große Frage: Wie lange werden unsere Weltmeere noch von Fischen bewohnt sein? Weltweit werden pro Jahr rund 80 Millionen Tonnen Fisch und Meeresfrüchte gefangen - viermal mehr als noch vor rund 50 Jahren. http://www.franzalt.com/index.php?pageID=6&news:oid=n3820&template=news_detail.html

WWF-Fischführer

Das MSC (Marine Stewardship Council) vergibt ein Logo für umweltgerecht gefangene Fische. U.a. darauf aufbauend, hat der WWF einen Fischführer für verantwortungsvolle Konsumenten entwickelt. Die Broschüre stellt die wichtigsten Speisefische vor, beschreibt den Zustand der Bestände sowie die Fangmethoden und gibt schließlich Empfehlungen, welche Fische heutzutage gekauft werden können und welche nicht gekauft werden sollten.