Steckbrief |
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| Hrsg.: | UCS Ulrich Creative Simulations, myclimate und Ökozentrum Langenbruck |
| Net: | www.trico2lor.ch/ |
| Erscheinungsjahr: | 2009 |
| Preis: | Auf Anfrage beim Herausgeber, Kontakt über die o.g. Website. Beachten Sie, dass zu dem vom Herausgeber angegebenene Preis noch ein erheblicher Importzoll hinzukommt! |
| Lieferumfang: | Spielset für 24 Personen mit Spielplan, diversen Spielelementen und einer kurzen Anleitung. Das Spiel kann grundsätzlich auf eine größere Zahl von Teilnehmern erweitert werden. Die Simulation erfolgt online auf der Plattform www.trico2lor.ch/ |
| Mindest- Systemvoraussetzungen: | PC mit Internetzugang |
| Zielgruppe: | Jugendliche und Erwachsene |
| Genre: | spielerische Simulation |
| Ziel: | Jeder Mensch braucht Energie für sein tägliches Leben. Die Spieler wollen diese Energie möglichst kostengünstig einkaufen und dabei die Umwelt schützen. Sieger ist der Spieler, der zum Schluss das meiste Geld hat. |
| Beschreibung: | Die Spieler werden mit Bargeld ausgestattet und kaufen sich dafür Energie ein. Dabei können sie zwischen fossilen Energien, Maßnahmen zur effizienten Nutzung der fossilen Energien und erneuerbaren Energien wählen. Jede Energieform hat einen anderen Preis, und dieser verändert sich im Laufe des Spieles (z.B. die fossilen Energien werden teurer, weil die Vorräte ausgebeutet werden). Die Spieler spielen an verschiedenen Tischen, dabei steht jeder Tisch für eine Generation. Zwischen den Generationen gibt es Interaktionen. Das symbolisiert sehr gut, dass wir heute mit unserem umweltrelevanten Verhalten die Lebensbedingungen unserer Kinder und Kindeskinder mit beeinflussen; ich denke, dieser Aspekt ist vor allem auch für junge Teilnehmer sehr spannend. ![]() | Zum MedieneinsatzDer Medieneinsatz ist sehr dezent: Das Spielgeschehen findet vor Ort an den Spielplänen statt. Auf der Projektwebsite www.trico2lor.ch/ können bestimmte Daten zum Spielverlauf eingegeben werden. Die Website bietet dann eine animierte Grafik - eine Weltkarte, die sich verfärbt und die somit die Veränderung des Weltklimas darstellen soll. Ich bin mit diesem Medieneinsatz nicht zufrieden, denn die Weltkarte stellt immer nur den aktuellen Status dar. Es ist für die Spieler schwer, das mit dem Status von z.B. vor einer halben Stunde zu vergleichen. Zudem hat diese Animation keine direkten Auswirkungen auf den Spielverlauf. Ich habe mir daher eine eigene Simulation mit einer Tabellenkalkulation erstellt. Aus den ernergiepolitischen Entscheidungen der Spieler "errechne" (simuliere) ich damit eine Veränderung des Weltklimas. Bei kritischen Schwellenwerten (beim Anstieg der Temperatur um 1°C / 2°C / 3°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau) werden die Spieler mit entsprechenden Ereignissen konfrontiert, welche den Spielverlauf maßgeblich beeinflussen und zur Reflexion über Konsumverhalten und Umweltpolitik anregen. Dabei muss die Simulation sinnvoll kalibriert werden, denn je nach Gruppengröße und Vorbildung der Teilnehmer kann das Spiel ganz unterschiedliche Verläufe nehmen. Das Spiel wird erst dann wirklich interessant, wenn wenigstens einige Spieler sich ökologisch unkorrekt verhalten und ihr Verhalten sterng nach dem kurzfristigen ökonomischen Profit ausrichten. Um das zu forcieren, stelle ich dem Sieger (siehe oben) jeweils einen Preis in Aussicht. Je nach dem Status der Gruppe ist es zusätzlich sinnvoll, die Generation mit einem Preis auszuzeichnen, die sich am umweltfreundlichsten verhalten hat. |
Fazit Das vom Herausgeber gelieferte Spielset stellt (nur) einen interessanten Rohstoff dar, aus dem der Referent sich sein eigenes Lernarrangement erarbeiten kann (muss). So verstanden, hat das Spiel das Potenzial, die Teilnehmer zu einer sehr aktiven Auseinandersetzung über Konsumverhalten, Energiepolitik und Klimaschutz anzuregen. Haben Sie Interesse am Ideen-Austausch? Kontakt am Seitenende. |
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| Zum Weiterlesen: | Simulationsspiele in der Bildung für nachhaltige Entwicklung Bildung für nachhaltige Entwicklung Klimadetektive in der Schule |
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