Suche


RSS-Feed

umweltschulen.de ist Einzelbeitrag

Unesco-Dekade

Öffentlichkeitsarbeit zum Klimaschutz in der Hansestadt Stralsund

Das in rot und weiß gehaltene Logo zeigt einen lächelnden Jungen mit einer zackigen Kopfbedeckung (Anlehnung an das Stralsunder Rathaus), umrandet mit dem Schriftzug Prima Klima für StralsundSeit 2009 unterstützt das Umweltbüro Nord e.V. den Klimaschutz in der Hansestadt Stralsund mit den Mitteln der Bildung und Öffentlichkeitsarbeit:

Klimaschutzkonzept für die Hansestadt Stralsund

Das Klimaschutzkonzept für die Hansestadt Stralsund wurde im Jahr 2010 durch eine ARGE aus der UmweltPlan GmbH, der Fachhochschule Stralsund und dem Umweltbüro Nord e.V. erstellt. Über den Klimarat der Hansestadt Stralsund sind Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung mit einbezogen worden.

Das Konzept enthält u.a.

Es wurde am 31.3.2011 mit großer Mehrheit von der Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund angenommen und bildet nun die Grundlage für die Vorbereitung und Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen.

Lesen Sie mehr:

Öffentlichkeitsarbeit für den Klimaschutz in Stralsund

Seit 2009 wurde in der Hansestadt Stralsund mehrfach öffentlich für den Klimaschutz geworben. Wir haben diese Aktivitäten gemeinsam mit Partnern wie der Hansestadt Stralsund, dem OZEANEUM Stralsund, der Ev. Kirchgemeinde St. Nikolai, der Fachhochschule Stralsund, dem SSS Gorch Fock (I) und vielen weiteren unterstützt. Die Aktivitäten werden im Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit des Klimarats (AKÖ) gebündelt.

28.4.2012: Tag der Erneuerbaren Energien

Stralsund - voller Energie: Unter diesem Motto fand am 28. April in Stralsund der Tag der Erneuerbaren Energien statt. Von 11 bis 16 Uhr erwartete die Besucher in der Rathauspassage ein buntes Informations- und Aktionsprogramm rund um die Energien der Zukunft. 

Wer wissen möchte, wie eine Solaranlage funktioniert, was Stralsund für den Klimaschutz tut oder wo man "Ökostrom" kaufen kann, war hier genau richtig. Die Teilnehmer konnten ferner die elektromobile Fortbewegung der Zukunft erfahren, eine solar betriebene Keksbackmaschine bewundern und verschiedene Bildungsangebote aus der Region kennenlernen.

Veranstalter war der Stadtmarketing Stralsund e.V.; Partner wie die Stadtwerke Stralsund, der Klimarat der Hansestadt Stralsund, die Bioenergie Rügen, das OZEANEUM und die Fachhochschule Stralsund unterstützten die Veranstaltung.

Einen Höhepunkt bildete gegen 12 Uhr die Verleihung des Stralsunder Umweltpokals für Schulen durch das Netzwerk UmweltBildung Stralsund. "Die eingereichten Arbeiten belegen eindrucksvoll, dass sich auch Kinder und Jugendliche für den Schutz der Umwelt interessieren und dafür eigene kreative Aktionen auf die Beine stellen können. Wir hoffen, dass sich davon auch andere Schulen inspirieren lassen", sagte Sabine Langner vom Netzwerk UmweltBildung.

Die Besucherzahl erfüllte die Erwartungen der Veranstalter bzw. Aussteller nicht - aber die Ostseezeitung Stralsund berichtete am folgenden Montag ausführlich auf Seite 1 und half damit, das Anliegen des Tages weiter bekannt zu machen.

2.-25.10.2011: Alles Wurst?!

Der AKÖ organisierte eine kleine Ausstellung zu Ernährung und Klimaschutz in der Nikolaigemeinde. Nach ihrem Abbau steht diese leihweise anderen Einrichtungen zur Verfügung. Mehr lesen...

30.4.2011: Tag der erneuerbaren Energien

Zum zweiten Mal wurde in der Hansestadt Stralsund der Tag der erneuerbaren Energien begangen - diesmal mit einem großen Familienfest auf und vor dem Segelschulschiff Gorch Fock I. Mit Erdgas- bzw. Elektroautos, Elektrofahrrädern (sogenanntes Pedelec = Pedal Electric Cycle), einem Brennstoffzellen-Aggregat und nicht zuletzt dem Solarkocher SK 14 sowie der solaren Keksbackmaschine KEBAM I gab es alternative Energietechnik zum Anfassen. Die großen und kleinen Besucher konnten sich ferner über das Klimaschutzkonzept der Hansestadt Stralsund, über den neuen Kraftstoff E10 und über Energie im Meer informieren, eine Ausstellung zu erneuerbaren Energien besichtigen - oder einfach mit dem Segel(schul)schiff die Faszination einer ganz alten Technik zur Nutzung der Windenergie erfahren.

Tag der erneuerbaren Energien an der Gorch Fock I in StralsundInfostand der Fachhochschule Stralsund zum Tag der erneuerbaren Energien

Mit dabei waren neben dem Team der Gorch Fock I u.a. folgende Partner: das Ozeaneum Stralsund, die Stadtwerke Stralsund GmbH, der Klimarat der Hansestadt Stralsund, der VCD Rügen, die Fachhochschule Stralsund, die Heinrich-Böll-Stiftung sowie das Umweltbüro Nord e.V.

Vorsicht heiß! Der Solarbackofen KEBAM I wird geöffnetLecker! Frische "Solarkekse"

7.-8.10.2010: Internationaler Schulkongress "Energieeffizienz in Schulen"

130 Teilnehmer aus 12 Europäischen Ländern tauschten sich zwei Tage lang über die Rolle der Schulen in der "Energierevolution" aus.

Mehr lesen...

6.7.2010: Stralsunder Umwelt- und Gesundheitsmarkt

Im Frühjahr 2010 hatte die Fachhochschule Stralsund - als einen ersten Baustein für das Stralsunder Klimaschutzkonzept - die "Fortschreibbare Energie- und CO2-Bilanz" vorgelegt. Um die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Arbeit öffentlich bekannt zu machen, entwickelte der AKÖ die "Begehbare CO2-Bilanz". Diese bestand aus zwei einander ergänzenden Teilen:

Die absoluten jährlichen CO2-Emissionen der Hansestadt Stralsund wurden in Form eines "Klimaballons" veranschaulicht. Die 381.000 t CO2 würden als reines Gas ca. 194.000.000m³ einnehmen und somit einen Ballon von 718 m Durchmesser füllen. Ein solcher Ballon wäre damit ca. 10mal so hoch wie die Türme der großen Kirchen im Stadtzentrum. - In maßstabsgerechter Verkleinerung wurde dieser "Klimaballon" über dem dreidimensionalen Stadtbild vor dem Rathaus angebracht (Foto links).

Zwei Menschen betrachten einen großen blauen Luftballon, der über einem Stadtmodell der Hansestadt Stralsund angebracht ist und die Aufschrift CO2 trägt. Rentnerinnen betrachten mannsgroße Quader, die mit Informationen zu den Quellen der CO2-Emissionen der Hansestadt Stralsund beschriftet sind. Die Quader sind unterschiedlich groß, ihr Volumen steht für den Anteil der jeweiligen Quelle an den Emissionen.

Die Beiträge der Sektoren Haushalte - Wirtschaft - Verkehr - Stadtverwaltung zu diesen Emissionen wurden durch maßstabsgerechte große Pappquader verdeutlicht. Dabei steht das Volumen jedes Quaders für die CO2-Emissionen des Sektors. Die vier sichtbaren Seiten jedes Quaders wurden nach folgendem Schema gestaltet:

  1. Titelseite
  2. Herkunft der Treibhausgasemissionen des Sektors (z.B. aus dem Verbrauch von Erdgas, Erdöl, Strom oder Fernwärme)
  3. Hinweise zum Klimaschutz in dem Sektor
  4. Die vierte Seite war frei gelassen und bot Platz für Fragen, Hinweise und Ideen der Besucher.

Die "Begehbare CO2-Bilanz" wurde inzwischen mehrfach auf Messen und Tagungen eingesetzt.

24.4.2010: Tag der erneuerbaren Energien

Tag der erneuerbaren EnergienUnter dem Motto "Auf zum Sonnenbaden" waren Bauherren und Interessierte eingeladen, sich über die Nutzung der erneuerbaren Energien für die Wärme- und Warmwasserversorgung eines Stralsunder Wohn- und Geschäftshauses zu informieren.

Die Veranstaltung wurde vom Klimarat der Hansestadt Stralsund, dem Büro für energiesparendes Bauen & energetische Sanierung – Ulrike und Claus Warnkross und der Fachhochschule Stralsund organisiert.

Mehr lesen...

24.10.2009: Internationaler Klimaaktionstag

Baumpflanzung in Stralsund zum Internationalen Klimaaktionstag. Foto: Thomas RothenbergAufgrund einer Initiative der Umweltorganisation www.350.org/ haben am 24.10.2009 Menschen in aller Welt mit vielfältigen fantasievollen Aktionen für den Klimaschutz geworben. Kurz vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen sollten damit vor allem Politiker gedrängt werden, sich für rasche und wirksame Schritte zum Klimaschutz einzusetzen.

Als symbolischer Beitrag zu diesem Aktionstag wurde in der Stralsunder Brunnenaue eine Rotbuche gepflanzt - eine Aktion des Klimarats der Hansestadt Stralsund mit Stralsunds Oberbürgermeister Dr. Badrow.

Mehr lesen...

7.7.2009: Prima Klima für Stralsund!

Klimaschutz ist möglich, und jeder kann mitmachen – das sollte der Stralsunder Umwelt- und Gesundheitsmarkt 2009 möglichst vielen Menschen vermitteln. Die ca. 1000 Besucher informierten sich über Energieeffizienz im Haushalt, energiesparende Gebäude und die Nutzung der erneuerbaren Energien.

Mehr lesen...

30.3.2009: Einberufung des Klimarats

Am 30.3.2009 hat der Stralsunder Oberbürgermeister, Dr. Alexander Badrow, einen Klimarat einberufen. Ihm gehören Vertreter aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung an. Zum anschließenden Fototermin präsentierte sich der Klimarat vor dem "Klimaballon". Dieser symbolisiert die Menge an Kohlendioxid, die ein statistisch durchschnittlicher Bundesbürger pro Tag erzeugt. Diesen Klimaballon - so die Botschaft - gilt es zu verkleinern!

Klimarat der Hansestadt Stralsund, 30.3.2009. Foto: Hansestadt Stralsund