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Unesco-Dekade

Umwelt und Gesundheit - Sachinformationen

Hier finden Sie Hinweise auf Sachinformationen. Einen guten Teil der hier vorgestellten Printmedien können Sie in der Umweltbibliothek Stralsund ausleihen - auch per Fernleihe.

Bitte beachten Sie auch

Übersicht zu dieser Seite

Gesund leben in einer gesunden Umwelt... - schön wäre es!

Ernährung

Handbuch Welternährung

Laut den Milleniumentwicklungszielen sollte weltweit bis zum Jahr 2015 die Zahl der Hungernden halbiert werden. Real ist sie in den letzten Jahren aber gestiegen; fast eine Milliarde Menschen weltweit hungert. Zugleich betreiben einige Länder eine zerstörerische Überproduktion an Nahrungsmitteln...

Das Buch sucht angesichts dessen nach Grundzügen, Strategien und Instrumenten einer weltweiten Ernährungspolitik. Dazu wird zunächst die aktuelle Lage analysiert, dann werden politische Maßnahmen entwickelt, und schließlich werden konkrete Aufgaben für einzelne Akteure formuliert.

Das Ganze wird sehr umsichtig und faktenreich dargeboten. So schließt die Analyse neben der Unterernährung auch die Überernährung mit ein; und als Akteure werden neben der internationalen Staatengemeinschaft auch die nationalen Regierungen, die Zivilgesellschaft und die Verbraucher angesprochen. Zahlreiche Schaubilder und Diagramme illustrieren das Buch, und 61 Info-Boxen sowie viele Literaturverweise öffnen neue Fenster auf weiterführende Informationen.

Lioba Weingärtner, Claudia Trentmann: Handbuch Welternährung. Deutsche Welthungerhilfe e.V. (Hrsg.). Campus-Verlag Frankfurt/New York, 2011. Paperback, 244 Seiten. ISBN: 978-3-593-39354-4

Der Tanz um das goldene Kalb

Wussten Sie schon, dass die Serengeti – eine der produktivsten und tierreichsten Landschaften der Welt, unter einer Sonne, die das ganze Jahr über scheint – ca. 20t Großtiere pro Quadratkilometer ernährt? Und dass in Deutschland – weit im Norden, wo fast das halbe Jahr über Vegetationsruhe herrscht – ca. 15 t Menschen und 75 t Nutztiere pro Quadratkilometer leben?

Das Buch, das den Untertitel „Der Ökokolonianismus Europas“ trägt, befasst sich mit den Folgen unserer auf tierische Produkte fokussierter Ernährung. Dabei geht es dem Autor nicht um die moralische Frage, ob der Mensch grundsätzlich Tiere halten / nutzen / töten / essen dürfe. Aber – so argumentiert er – die 80 t/km² an Mensch & Tier, die in Deutschland leben, können bei weitem nicht mit der hier wachsenden pflanzlichen Biomasse ernährt werden, also wird die Pflanzenproduktion hierzulande intensiviert und durch Importe ergänzt – mit gravierenden Auswirkungen auf Boden, Wasser und Klima – in Deutschland und weltweit.

Diese Zusammenhänge zeigt das Buch auf und unterlegt sie mit Daten; es leistet damit einen erhellenden Beitrag zur Diskussion um eine verantwortungsvolle Ernährung.

Josef H. Reichholf: Der Tanz um das goldene Kalb. bpb Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg., Lizenzausgabe), Bonn, 1011. 152 Seiten, Paperback. ISBN: 978-8389-0152-7

Tierproduktion und Klimawandel

Die Publikation fasst aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen. Nach einer kurzen Einleitung, in der u.a. der Begriff der nachhaltigen Entwicklung definiert wird, werden zunächst die gegenwärtig relevanten Methoden zur Untersuchung und Bewertung von Umweltauswirkungen im Ernährungssystem vorgestellt (Ökobilanz, Stoffstromanalyse, verschiedene Indikatoren zur ökologischen Bewertung).

Sodann werden mit eben diesen Methoden verschiedene Aspekte der Ernährung / der Landwirtschaft untersucht – z.B. die Treibhausgasemissionen, die Einflüsse auf die Ressourcen Land und Wasser sowie die Ernährungssicherheit. Konzeptionellen Vergleichen – z.B. zwischen extensiver und intensiver Tierproduktion oder zwischen verschiedenen Ernährungsweisen – sind eigene Kapitel gewidmet.

Gut geeignet für LeserInnen, die tiefer in die Debatte um Landwirtschaft und Ernährung einsteigen und dabei die wissenschaftlichen Hintergründe verstehen möchten.

Martin Schlatzer: Tierproduktion und Klimawandel. Ein wissenschaftlicher Diskurs zum Einfluss der Ernährung auf Umwelt und Klima. LIT Verlag Wien / Berlin. 2., überarbeitete Auflage 2011. 224 Seiten, Paperback. ISBN: 978-3-643-50146-2

essbar - Wildpflanzen, Pilze, Muscheln für die Naturküche

Ein dickes, ein schweres Buch.

Naturküche versteht dieses Buch vor allem als: die Wiederentdeckung von Essbarem aus der möglichst intakten Natur, die Aufforderung, Essen nicht nur aus dem Supermarkt zu konsumieren, Wildpflanzen statt Züchtungen zu essen bzw. sich Essbares in Wäldern, auf Wiesen, auf Klippen und in Sümpfen zu suchen sowie in der Aufforderung zu mehr Raffinesse und Selbstvertrauen bei der Nutzung von Wildpflanzen – allerdings fehlen hier die konzeptionelle Klarheit (Zielgruppe eingeschlossen) und die systematische Anleitung.

In der Einführung werden u.a. behandelt: Welche Lebensmittel braucht der Mensch?; Pflanzennutzung und Umweltschutz, Sammelhinweise und Gesetze.

Das Buch ist dann unterteilt in folgende Kapitel: Bäume und Sträucher, Krautige Pflanzen, Pilze, Flechten und Farne, Algen und Tang, Schalentiere. Diese Kapitel enthalten dann ganzseitige Fotos mit kurzen Charakteristika der Pflanzen und Meeresalgen bzw. Pilzen und Weichtieren, Informationen über Fundorte und Aussehen und oft auch dazu - im plaudernden Ton - etwas Historisches. Die Verwendung in der Küche wird in kurzen Sätzen beschrieben. Selten sind richtige Rezepte beigefügt und wenn man mal eine Zutatenliste findet, sind die Rezepte sehr exquisit (bspw. Minz-Chutney oder Stachelbeer-Dessert). Das zielt vielleicht auf passionierte Hobbyköche mit Zeit und Sammelleidenschaft, kann aber in der Familien-Alltagsküche eher nicht genutzt werden. Schade, denn die richtige Verwendung (vor allem die Dosierung) von Wildkräutern macht das neue Geschmackserlebnis erst aus und würde auch zum Ausprobieren anderer Rezepte animieren.

Das Pilzkapitel ist sehr ausführlich, große Bilder zeigen die Art, im Text werden Fundorte und Verwechslungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dies leistet jedoch auch ein gutes Pilzbestimmungsbuch und die Einsatzmöglichkeiten in der Küche kommen für ein Buch über das Kochen und Essen viel zu kurz.

Bei den Schalentieren ist es ähnlich. Deutschland hat (anders als England, wo das Buch im Original herkommt) keine Atlantikküste, und so werden einige Dinge wohl hier nicht zu finden sein - aber vielleicht nutzt ja der eine oder andere die Zeit im Urlaub, um die Muscheln und Schnecken nicht als Andenken zu sammeln, sondern um sie zu verspeisen.

Das Buch behandelt auch giftige Pflanzen (z.B. Gefleckter Aronstab), oder Pflanzen, die unter strengstem Naturschutz stehen (bspw. Knabenkraut). Dies scheint überflüssig, werden doch hoffentlich nur die anderen Pflanzen genutzt.

In Summa eine Zusammenstellung von lebenden Dingen (außer höhere Tiere), die aus der Natur genutzt werden könnten mit wenig Praxisrelevanz - schade. - dem Titel Naturküche wird das Buch meiner Meinung nach nicht gerecht - leider.

Richard Mabey: essbar - Wildpflanzen, Pilze, Muscheln für die Naturküche. Haupt-Verlag, Bern, Stuttgart, Wien 2013. 240 Seiten, durchgängig bebildert. ISBN:978-3-258-07760-4. Preis: 39,90 €

Rezension: Sabine Langner, 17.3.2013

Bio-Lebensmittel. Warum sie wirklich gesünder sind

Das Buch ist ein Plädoyer und ein Ratgeber für Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung. Es behandelt im Hauptteil vier Fragen ausführlich:

"Wie erkenne ich Bio-Lebensmittel zweifelsfrei?" Hier geht es um die Kennzeichen und Siegel für Bio-Lebensmittel, an die daran geknüpften Qualitätsanforderungen für die Produktion und die Produkte und schließlich um die Kontrollen. Die Autorin geht auf deutsche und europäische Biosiegel ein.

"Was erspare ich mir mit Bio-Lebensmitteln?" In diesem Kapitel werden verschiedene Praktiken der konventionellen Landwirtschaft bzw. Nahrungsmittelindustrie unter die Lupe genommen - so z.B. der Einsatz von Pestiziden oder die Verwendung von Lebensmittel-Zusatzstoffen. Es wird aufgezeigt, welche Spuren diese in der Nahrung hinterlassen und wie diese die menschliche Gesundheit beeinträchtigen können. Bio-Lebensmittel werden als die gesündere Alternative vorgestellt.

"Wie viel dürfen Bio-Lebensmittel mehr kosten?" Hier geht die Autorin auf die wirtschaftliche Seite der Bio-Landwirtschaft ein. Sie verdeutlicht, warum Bio-Lebensmittel etwas teurer sein dürfen und müssen als konventionelle; sie warnt aber auch davor, auf Preistreiberei hereinzufallen.

"Warum Bio gesünder ist." Hier werden zentrale Aussagen noch einmal gebündelt.

Vorworte sowie ein Anhang ergänzen das Buch.

Das Buch richtet sich erkennbar an interessierte VerbraucherInnen, die sich in dem Thema orientieren wollen. Es deckt die zentralen Fragen ab, die für VerbraucherInnen relevant sind. Es stellt ein eindringliches und couragiert vorgetragenes Plädoyer dar. Und der Umfang ist so gewählt, dass man sich auch als Laie nicht abgeschreckt fühlt.

Wer sich vertieft informieren will, stößt jedoch an Grenzen. So stellt die Autorin auf S. 42 möglicherweise von Pestiziden hervorgerufene Krankheitssymptome vor, um gleich im folgenden Satz darauf zu verweisen, dass es dazu keine wissenschaftlichen Untersuchungen gibt - da fragt sich der Leser, wie dann die Liste der Symptome entstanden ist. Auf S. 49 stellt sie Daten zum "mittleren Pestizidgehalt" von Obstproben vor - welche Aussagekraft haben solche Daten, wenn, wie man auf S. 41 erfahren hat, alleine in Deutschland "280 Wirkstoffe in etwa 1100 Präparaten" zugelassen sind? Oder auf S. 127 heißt es: "Bio-Bratöl enthält das Öl einer speziell gezüchteten Sonnenblumensorte, die im Unterschied zur ursprünglichen Pflanze mehr Ölsäure enthält." Welches konkrete Bio-Bratöl ist da gemeint - oder gilt das für alle Bio-Bratöle (in Deutschland, in Europa, weltweit?) - oder gibt es nur eines (in Deutschland, in Europa, weltweit?)?

Andrea Flemmer: Bio-Lebensmittel. Warum sie wirklich gesünder sind. humboldt, Hannover. 2. aktualisierte Auflage, 2011. 192 Seiten, Paperback, 18x12,5 cm. ISBN: 978-3-86910-325-9. Preis: 9,95 €

Angriff der Killerburger

Morgan Spurlocks Film „Super Size Me“ dürfte vielen bekannt sein – zumindest all jenen, die sich mit dem Thema Gesundheit und Ernährung intensiver beschäftigen.

Das Buch untermauert die Tatsachen des Dokumentarfilms mit diversen Statistiken und liefert eine Menge Hintergrundinformationen – 3mal am Tag Fast Food kann nicht gesund sein. Zunächst bewies Spurlock dies mit seinem Selbstversuch im Film, indem er sich 30 Tage von McDonalds ernährte; nun liefert er die wissenschaftlichen Beweise dazu und verdeutlicht die Folgen des regelmäßigen Fastfood-Konsums in der heut immer fetter-werdenden amerikanischen Gesellschaft, die mittlerweile die dickste Nation der Welt ist.

Zweifelhafte Nährwerte der Produkte, gezielte Kinderwerbung, die Rolle der Landwirtschaft und Futtermittelindustrie und die Regierung in der Verantwortung als Schulträger werden unter anderem angesprochen.

Das Buch lässt sich sehr gut und zügig lesen und spart in keiner Weise an Kritik des „Big Food Business“. Trotz allem ist dieses Buch jedem zu empfehlen, der nicht so dick werden will wie viele Mitbürger beziehungsweise als Fastfood-Konsument vor hat, sein Gewicht zu reduzieren – egal ob als Leser vom Fach oder Normalo. Denn auch wenn der „Angriff der Killerburger“ sich territorial auf die USA bezieht, ist es nicht zu verschweigen, dass Deutschland in großen Schritten dieser traurigen Entwicklung folgt – Kinder wie Erwachsene. Noch hat Deutschland die Chance vorsorglich in größerem Maße gegenzusteuern, denn letztendlich treffen die Krankheitskosten aufgrund von Übergewicht nicht den Einzelnen sondern werden von der Gesamtheit getragen.

Morgan Spurlock: Angriff der Killer-Burger. Droemer-Knaur. ISBN: 978-3-426-77855-5. 8,95 €

Rezension: Katrin Reichel, 10.2.2008

Die folgenden Hinweise verstehen sich als Tipps für den natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht (Quelle: Umweltbundesamt):

Landwirtschaft und ihre Umweltfolgen - Umweltbundesamt stellt kompakte Datensammlung vor

Wie wirkt sich die moderne Landwirtschaft auf Boden, Wasser, Luft, das Klima und die biologische Vielfalt aus? Mit der kostenlosen Broschüre "Umwelt und Landwirtschaft" aus der Reihe "Daten zur Umwelt" stellt das Umweltbundesamt (UBA) die wichtigsten Zahlen und Fakten für eine fundierte Diskussion über den Umweltschutz in der Landwirtschaft bereit: Was schon erreicht wurde und wo noch Probleme bestehen. Grafiken, Karten und Tabellen bilden die Zusammenhänge verständlich ab. Für UBA-Präsident Jochen Flasbarth ist klar: "Landwirtschaft war und ist eine der wichtigsten Nutzungen unserer Umwelt. Bei der für 2013 anstehenden Agrarreform der Europäischen Union wird es darauf ankommen, die Umweltanforderungen dort zu stärken, wo sie noch nicht ausreichend sind. Das wird auch eine Neuausrichtung der Agrarförderung erfordern, die die Honorierung konkreter zusätzlicher Dienstleistungen der Landwirtschaft für Umwelt und Ökosysteme stärker in den Vordergrund stellen sollte."

2009 wurden 52 Prozent der Bodenfläche Deutschlands landwirtschaftlich genutzt, 60 Prozent davon allein für die Futtermittelproduktion. Der Anteil von Grünland nimmt dabei stark ab, was auch auf den zunehmenden Anbau von Energiepflanzen, wie Raps für Agrodiesel und Mais für Biogas, zurückgeht. Grünland aber ist eine wichtige CO2-Senke zum Schutz des Klimas und außerdem wichtig für den Erhalt der biologischen Vielfalt.

Eine moderne Landwirtschaft ohne Dünger wäre undenkbar. Gelangen aber Nährstoffe im Überschuss auf die Felder, überdüngen und versauern sie Böden und Gewässer. Die Folge sind Algenplagen oder Sauerstoffmangel in Flüssen und Seen, aber auch der Verlust von Lebensräumen für diejenigen Tiere und Pflanzen, die zuviel Dünger nicht vertragen. Trotz eines zwanzigprozentigen Rückgangs zwischen 1991 und 2007 liegt der Stickstoffüberschuss mit 105 Kilogramm pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche immer noch weit über dem von der Bundesregierung angestrebten Ziel von 80 Kilogramm pro Hektar. Hier müssen wirksame Maßnahmen zu einer effizienteren Nutzung von Stickstoff vor allem aus der Viehhaltung ergriffen werden.

Eine besonders ressourcenschonende und umweltverträgliche Form der Landwirtschaft ist der Ökolandbau. 5,6 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche wurden 2009 ökologisch bewirtschaftet. Damit liegt die Zielvorgabe der Bundesregierung, 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch zu bewirtschaften, noch in weiter Ferne. Dabei ist ein Markt für Bioprodukte vorhanden: Die Binnennachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln übersteigt die einheimische Produktion. Eine attraktive Umstellungsförderung sollte dazu beitragen, dass die Nachfrage möglichst weitgehend aus eigener Produktion befriedigt werden kann.

Die Broschüre "Umwelt und Landwirtschaft" kann kostenlos beim Umweltbundesamt, c/o GVP, PF 3303 61, 53183 Bonn oder per E-Mail unter uba@broschuerenversand.de bestellt werden.
Online steht "Umwelt und Landwirtschaft" unter www.uba.de/uba-info-medien/4056.html zum Download bereit.

Stickstoff – lebensnotwendiger Nährstoff und gefährlicher Schadstoff: UBA veröffentlicht neue Broschüre „Stickstoff - Zuviel des Guten?“

Stickstoff hat zwei Gesichter: Er ist zum einen – als Grundbaustein der Natur – ein lebensnotwendiger Nährstoff, zum anderen ein gefährlicher Schadstoff für Menschen und Ökosysteme. Hauptverursacher so genannter reaktiver Stickstoffemissionen in alle Umweltmedien ist die Landwirtschaft mit mehr als 50 Prozent. Doch auch Emissionen aus dem Verkehr, aus Industrie und Energiegewinnung sowie aus Abwässern tragen jeweils mit annähernd 15 Prozent bei. In der neuen Broschüre „Stickstoff – Zuviel des Guten?“ stellt das Umweltbundesamt (UBA) die verschiedenen Wirkungen des Stickstoffs vor, benennt die wichtigsten Quellen und zeigt Möglichkeiten auf, schädliche Stickstofffreisetzungen zu reduzieren.

Stickstoff ist für die Landwirtschaft von entscheidender Bedeutung – seine Verfügbarkeit bestimmt die Erträge auf den Feldern. Die Verwendung stickstoffhaltiger Düngemittel ist daher in der Landwirtschaft gängige Praxis. So nützlich reaktiver Stickstoff auf den Feldern ist, so schädlich kann er sich in anderen Bereichen auswirken. Reaktive Stickstoffverbindungen gefährden die menschliche Gesundheit (Stickstoffoxide), vermindern die Qualität unseres Grundwassers (Nitrat) und verschärfen den Klimawandel (Lachgas); sie führen zur Versauerung und Überdüngung naturnaher Ökosysteme und damit zu einem Verlust an biologischer Vielfalt (Ammoniak). Zudem fördern sie auch die Zerstörung von Bauwerken.

UBA-Präsident Jochen Flasbarth sagt dazu: „Die Reduktion der Stickstoffeinträge aus der Landwirtschaft kommt zu langsam voran. Wir brauchen deshalb weitergehende Maßnahmen, um die damit verbundenen Umwelt- und Gesundheitsgefahren zu vermindern. Längerfristig muss es das Ziel sein, regionale Stoffkreisläufe zu schließen.“

Die-UBA-Broschüre: „Stickstoff – Zuviel des Guten?“ kann bestellt werden (siehe oben) und steht auch unter www.uba.de/uba-info-medien/4058.html zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Ernährung allgemein

www.dge.de/

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht sich der Wissenschaft verpflichtet und als Partner bei allen Fragen rund um Essen und Trinken.

www.nutriinfo.de/

Gut ausgebautes Ernährungsinformationssystem des Bundeslandes Hessen.

www.bioland.de/, www.biopark.de/, www.demeter.de/, www.gaea.de/, www.naturland.de/

Ökologischer Landbau: verschiedene deutsche Öko-Landbau-Vereinigungen

www.zusatzstoffe-online.de/

Verbraucherinformationen über Lebensmittelzusatzstoffe

www.slowfood.de/

Langsam, aber genüsslich. Slow Food Deutschland e.V. Auch aus Sicht des guten Geschmacks spricht einiges für eine gesunde und umweltgerecht erzeugte Ernährung.

www.was-wir-essen.de/

Der Informationsservice zur Ernährung von aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.

www.bundesprogramm-oekolandbau.de/

Programm der Deutschen Bundesregierung zum Ökolandbau.

www.oekolandbau.de/

Informationsportal zum Ökolandbau, das im Rahmen des Bundesprogramms Ökolandbau (siehe vorangehender Link) entstanden ist. Mit eigenen Bereichen speziell für Kinder bzw. für Jugendliche.

www.kritischer-agrarbericht.de/

Der "Kritische Agrarbericht" beleuchtet die Landwirtschaft mit Schwerpunkt Gentechnik. Das neue Gentechnikgesetz (siehe Link oben) erlaubt den Anbau von manipulierten Pflanzen auf deutschen Äckern. Die Kritische Agrarbericht 2005 mit dem Schwerpunkt Agro-Gentechnik berichtet über die Schwierigkeiten, die das neue Gesetz den Bauern macht: Der Anbau von Genpflanzen, so die Vorgabe aus Brüssel, muss grundsätzlich erlaubt werden, darf die gentechnikfreie Landwirtschaft aber nicht gefährden.

Gesunde Ernährung in Schulen

www.besseressenmehrbewegen.de/

Die Initiative „Besser essen. Mehr bewegen. KINDERLEICHT.“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz will dem zunehmenden Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen präventiv entgegenwirken.

www.schuleplusessen.de/

Das Projekt "Schule+Essen=Note1" leistet Beiträge für eine ernährungsphysiologisch ausgewogene Schulverpflegung. Zielgruppen sind Schulen, die eine Ganztagsverpflegung anbieten bzw. ihr bestehendes Angebot optimieren möchten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) entwickelte mit Partnern Rahmenkriterien für vollwertige und nachhaltige Versorgung von Schülern.

www.checked4you.de/UNIQ120669478814115/doc117029A.html

Das Online-Magazin "Checked4you" der Verbraucherzentralen informiert hier Jugendliche über eine gesunde Ernährung.

www.oekolandbau.de/index.php?id=877

Mit der Kampagne "10 % Bio - Das kann jeder" stehen Kindertagesstätten und Schulen Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Essensversorgung mit Bio-Produkten zur Seite. Die Akteure vermitteln unter anderem Caterer mit Bio-Angebot, stellen Kontakte zu anderen Einrichtungen her und geben Tipps für die eigene Bio-Küche. Zusätzlich finden  zahlreiche Info-Veranstaltungen und Workshops in den Regionen statt.

Extra Tipp: Fischen wir die Meere leer? Die Greenpeace-Liste "Fisch & Facts" kann unter 040-30618213 bestellt werden.

Lärm

www.bmu.de/laermschutz/

Das Bundesministerium für Umwelt informiert über den Lärmschutz in Deutschland.

www.umweltbundesamt.de/laermprobleme/index.html

Umfangreiche Informationen zum Thema Lärm vom Umweltbundesamt. Mit Informationen zum Verkehrslärm und aktuellen Gesetzen und Richtlinien.

www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/laerm/

Auch bei unseren Nachbarn in Österreich ist Lärm ein lästiges Problem, und folgerichtig hat auch das Umweltbundesamt AT einen entsprechenden Informationsbereich angelegt.

www.laerm.zh.ch/

Die Fachstelle Lärm des Kantons Zürich (Schweiz).

www.hlug.de/medien/laerm/index.htm

Informationsbereich Lärm des Hessisches Landesamts für Umwelt und Geologie.

www.tag-gegen-laerm.de/

Die Deutsche Gesellschaft für Akustik will mit dem Tag gegen den Lärm ein breites Publikum erreichen.

www.schule.at/index.php?url=themen&suchtext=L%E4rm&top_id=4184

Lärm-Seite auf dem Österreichischen Schulportal mit interessanten Informationen zu den Themenkreisen Hören, Aufbau des Ohres, Töne und Geräusche sowie Akustik und Musik.

Allergien, Asthma, Neurodermitis

www.aak.de/

    Die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind e.V. (Selbsthilfe-Vereinigung)

www.neurodermitisportal.de/

Deutsches Neurodermitisportal, Informationen, Forum, Literaturempfehlungen, Kliniken etc.

www.neurodermitis.ch/

    Private Seite eines Betroffenen zum Thema Neurodermitis & andere Hautkrankheiten

Krebs

http://www.dkfz.de/

    Umfangreicher Info-Service vom Deutschen Krebsforschungszentrum

www.krebshilfe.de/

    Selbsthilfe-Organisationen

Sonstiges

www.bzga.de

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

http://www.nichtraucherschutz.de/

Nichtraucherschutz - ausführliche Informationen, Links zu weiteren relevanten Seiten und auch zu regionalen Organisationen